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Dienstag, 29. Oktober 2013

Mineralwasser - Lagerung + Recycling




Auch, wenn auf den Wasserflaschen ein MHD aufgedruckt ist (meistens 2 Jahre) ist Wasser eigentlich unbeschränkt haltbar – das ist jedoch gesetzlich so festgelegt.
Bereits geöffnete Flaschen sollte man jedoch innerhalb weniger Tage ausbrauchen, da durch das Öffnen oder Trinken aus der Flasche Mikroorganismen in das Wasser gelangen und sich dort vermehren können. Im schlimmsten Fall können diese gesundheitsschädlich sein.


Lagerung von Wasserflaschen:
Plastik-Flaschen kann man nicht so lange lagern, wie Glasflaschen, da sie nach ca. 6 Monaten den Stoff Acetaldehyd absondern – der fruchtig süßlich schmeckt, aber in diesen kleine Mengen nicht schädlich sein soll…
Weiterer Nachteil der Plastik-Flaschen:
Sie sind nicht ganz dicht, d. h. die Kohlensäure entweicht schneller als bei Glasflaschen.

Nicht alle Wasserflaschen werden zwangsläufig recycelt:
-      aus PET-Flaschen werden hauptsächlich Textilfasern hergestellt.
-      Mehrweg-Flaschen werden bis zu 25x wieder befüllt und
-      Glas-Flaschen werden bis zu 50x wieder befüllt (bevor sie eingeschmolzen werden).


www.mineralwasser.com/mineralwasser-aus-der-region.html               

Mittwoch, 27. Februar 2013

Verderb von Öl



Sauerwerden von Fetten:
Zunächst werden die Fettsäuren abgespalten. Freie Fettsäuren sind nun im Fett vorhanden. Der Fettverderb entspricht den Fettabbau im Verdauungstrakt. Der Geschmack "alte Butter" beruht auf dem Vorhandensein von freien Buttersäuren.

Ranzigwerden von Fetten:
Freie Fettsäuren werden durch das Einwirken von Luftsauerstoff und Mikroorganismen weiter zersetzt. Dabei entstehen übel riechende und schmeckende Stoffe. Speiseöle werden nicht so schnell ranzig wie z. B. Butter, weil sie meist einen hohen Anteil an Vitamin E enthalten. Beim Verderb ungesättigter Fettsäuren entstehen Radikale. Sie können die Grundbausteine der Zellen angreifen und schädigen. Es besteht Krebsgefahr.

Dienstag, 8. Januar 2013

Lagerort, -dauer, -temperatur von Frischwaren (Quelle: aid):



Hackfleisch
bis 1 Tag im Kühlschrank bei +2 bis +4°C und 60-70% Luftfeuchtigkeit

Fleisch, Fisch, Milch    
1-2 Tage im Kühlschrank bei +2 bis +4°C und 60-70% Luftfeuchtigkeit

Obst, Salat
2-10 Tage im Kühlschrank bei +2 bis +4°C und 60-70% Luftfeuchtigkeit

Wurzelgemüse   
7-8 Tage im Kühlschrank bei +2 bis +4°C und 60-70% Luftfeuchtigkeit

Butter, Eier
20 Tage im Kühlschrank bei +2 bis +4°C und 60-70% Luftfeuchtigkeit

Kartoffeln  
6-8 Monate im Keller bei +8 bis +12°C und 50-60% Luftfeuchtigkeit

Obst 
3-5 Monate im Keller bei +8 bis +12°C und 50-60% Luftfeuchtigkeit

Gemüse    
3-4 Monate im Keller bei +8 bis +12°C und 50-60% Luftfeuchtigkeit

(Bei diesen Angaben kommt es aber immer darauf an, wie lange die Ware beim Erzeuger schon eingelagert war bzw. wie lange sie im Laden lag -> Siehe Saisonkalender)

Montag, 7. Januar 2013

Konservierungsverfahren im Vergleich:




Kühlen:
Konservierung durch Wärmeentzug
Lagerung bei +2 bis +10°C
Lebensmittel z. B. Butter, Eier, Milch, Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse
Kurzfristige Lagerung
geringe Nährstoffveränderungen
Lagerdauer: 1 bis mehrere Tage

Tiefgefrieren:
Konservierung durch Wärmeentzug
Lagerung bei -18°C und kälter
Lebensmittel z. B. Gemüse, Fisch, Fleisch, Obst, Fertiggerichte, Backwaren
geringe Nährstoff-, Farb- und Aromaveränderungen
Lagerdauer: mehrere Monate bis 1 Jahr


Homogenisieren:
Milch wird meist homogenisiert, wenn sie zu Trinkmilch verarbeitet wird. Auch H-Milch und Sterilmilch müssen homogenisiert werden. Bewirkt eine Geschmacksverbesserung. Milch wird unter Druck durch feinste Düsen gepresst. Auf diese Weise wird das Fett gleichmäßig in der Milch verteilt - es entsteht kein Rahm mehr. Geschmack wird vollmundiger, die Bekömmlichkeit besser.

Pasteurisieren: 
Hitzeeinwirkung unter 100°C
Lebensmittel z. B. Milch, Sahne, Fruchtsäfte, Gurken
Kurzfristige Lagerung
geringe Nährstoffveränderungen
Lagerdauer: einige Tage bis zu 1 Jahr (bei Gurken und Fruchtsäften)

Sterilieren:
Hitzeeinwirkung unter 100°C
Lebensmittel z. B. Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Fertiggerichte
Qualitätsminderung: Nährstoffe, Farb- und Aromastoffe
Lagerdauer: mehrere Jahre


Trocknen:
Wasserentzug durch Sonne, Luft, bei etwa 80°C
Lebensmittel z. B. Backobst, Kaffee, Tee, Hülsenfrüchte, Gewürze, Getreide
Qualitätsminderung: Nährstoffe, Farb- und Aromastoffe
Lagerdauer: mehrere Jahre

Gefriertrocknen:
Wasserenzug im Vakuum bei -20 bis -30°C
Lebensmittel z. B. Instant-Kaffee, Pilze, Kräuter
geringer Nährstoffveränderungen
Lagerdauer: mehrere Jahre


Salzen:
Wasserbindung durch Kochsalz
Lebensmittel z. B. Fisch, Käse
Qualitätsminderung
Lagerdauer: einige Monate

Pökeln:
Wasserbindung durch Kochsalz, Nitrat/Nitrit
Lebensmittel z. B. Fleischwaren
Evtl. Gesundheitsgefährdung
Lagerdauer: einige Monate

Zuckern:
Wasserentzug durch Zuckern
Lebensmittel z. B. Konfitüre, Gelee, Fruchtsirup
Qualitätsminderung
Lagerdauer: einige Monate

Säuern:
Zusatz oder Bildung von Säuren, pH-Wert < 4,5
Lebensmittel z. B. Sauerkraut, Mixed Pickles, Fischwaren
Qualitätsminderung: Nährstoffverluste
Lagerdauer: einige Monate

Räuchern:
Wasserentzug, chemische Zusatzstoffe
Lebensmittel z. B. Fleischwaren, Fischwaren
bei falscher Durchführung können krebserregende Stoffe entstehen, Aromabildung
Lagerdauer: Wochen bis Monate


chemische Konservierungsstoffe:
chemische Zusatzstoffe
Lebensmittel z. B. Salate, Sauerkonserven, Marzipan, Schnittbrot
teils Gesundheitsgefährdung durch Allergien
Lagerdauer: Wochen bis Monate

Sonntag, 6. Januar 2013

Haltbar gemachtes Gemüse:



Sterilisierte Gemüsevollkonserven:              
sind bereits gegart. Wege der Vitaminverluste sollten sie längstens Jahre aufgewahrt werden. Die Lagerung erfolgt bei +5 bis +12 °C.                     

Milchsaure Gemüse:                    
werden durch Zugabe von Milchsäure hergestellt. Hierzu gehört z. B. auch Sauerkraut.                     

Sauer eingelegtes Gemüse:                  
z. B. Gurken, Tomaten, Paprika, werden mit aufgekochtem, abgeschmecktem Essig übergossen und als Sauerkonserven angeboten.                         

Getrocknetes Gemüse:                
z. B. Zwiebeln, Pilze, Würzkräuter, Suppengrün, Möhren usw., können industriell getrocknet werden.              

Gemüsesaft:               
wird durch Pressen oder Dampfentsaften gewonnen. Gepresste Säfte können direkt getrunken werden. Zur Vorrathaltung müssen sie pasteurisiert werden. Gemüsesäfte können auch einer milchsauren Gärung unterzogen werden.